Das wahre Ende des Krieges liegt vor seinem Anfang

Fünf deutsche und fünf polnische Autoren schreiben über Gewalt. Die Wunden und Gespenster des Zweiten Weltkriegs, der Völkermord in Ruanda, neue Konflikte an den Grenzen Europas und die Brutalität im zwischenmenschlichen Alltag bringen sie dazu, sich an der Welt zu reiben. Allgegenwärtige Bilder der Gewalt provozieren die Frage, wie die Literatur darauf antworten sollte. Welche Verpflichtungen der Schriftsteller hat. Und welche Chancen.

Buchpräsentation – Konzert – Film
im Rahmen des 10. internationalen literaturfestivals berlin

21.09.2010, 20:30 Uhr
Haus der Kulturen der Welt, Café Global
John-Foster-Dulles-Allee 10, 10557 Berlin





Die Präsentation des Buches, live Musik und eine filmische Dokumentation der Trilogie 2009 an historischen Brennpunkten in Berlin schliessen den Kreis der seit 2006 unter der künstlerischen Leitung von Stephan Stroux stattfindenden deutsch-polnischen Projekte. Der Abend spiegelt die Komposition von Inhalten und spektakulären Aktionen der Projekte. Als Gäste die polnischen Autoren Wojciech Tochman und Olga Tokarczuk, der Autor und Übersetzer Olaf Kühl, die Musiker Julia Marcell, Bando percussion, Jan Tilman Schade.


Herausgeber des Buches und künstlerische Leitung: Stephan Stroux
Filmische Dokumentation: Sirko Knüpfer



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